Bei einer Operation ist der Chirurg am meisten erschöpft und muss daher stets aufmerksam sein und die Situation frühzeitig erkennen. Schon kleine Nachlässigkeiten können schwerwiegende Folgen haben.
(1) Achten Sie auf den Retraktor des Assistenten.
Um das Sichtfeld zu verbessern, wird ein Wundhaken verwendet, um den Schnitt zu erweitern. Dieser Wundhaken wird vom Assistenten gezogen. Da er sich jedoch außerhalb seines eigenen Sichtfelds befindet, zieht der Assistent ihn unbewusst in Richtung seines Sichtfelds. Nur wenige Assistenten können den Unterschied zwischen ihrer eigenen Perspektive und der des Operateurs erkennen und den Wundhaken aus dessen Sicht ziehen. Viele ziehen entweder zu stark oder zu schwach. Ziehen mehr als zwei Personen, ist es sehr wahrscheinlich, dass es schwierig ist, ein Gleichgewicht zu halten. In beiden Fällen kann ein einseitig gezogener Wundhaken in die falsche Richtung abrutschen. Lassen Sie sich daher nicht von der Richtung des Wundhakens verwirren; es ist am wichtigsten, die korrekte Operationsrichtung zu erkennen.
Wenn beispielsweise der Retraktor auf der Seite des Operateurs zu stark gezogen wird, verschiebt sich das Gewebe leicht in Richtung des Operateurs; wird der Retraktor auf der Gegenseite zu stark gezogen, neigt das Gewebe dazu, sich zur anderen Seite zu verschieben. Achten Sie daher genau auf die Zielposition, lassen Sie sich nicht vom Retraktor ablenken und arbeiten Sie gleichmäßig.

(2) Gewebeverklemmungen vorsichtig lösen
Beim Ablösen von Gewebe mit einer Ablösepinzette (gebogene Pinzette) und dem anschließenden Einführen von Faden und Gaze ist es entscheidend, zuerst die Spitze der Pinzette aus dem Gewebe herauszustrecken und dann die Pinzettenfüße zu öffnen. Führt man die Pinzette vor dem Öffnen der Pinzettenfüße vor, bleibt Gewebe zwischen den Pinzettenspitzen zurück. Zieht man die Pinzette in diesem Zustand zusammen, wird dieses Gewebe beschädigt. Die Pinzette verhakt sich und zieht daran, was zu Einrissen führt. Daher muss man beim Ablösen und Durchführen des Gewebes mit einer Ablösepinzette zuerst die Spitze herausstrecken, dann die Pinzettenfüße öffnen, um das Ablösen zu erleichtern, und erst dann den Faden oder die Gaze fixieren. Falls die Pinzette das zu lösende Gewebe noch nicht durchdrungen hat, öffnet man die Pinzettenfüße. Es bleibt dann Gewebe zwischen den Pinzettenspitzen zurück, das nicht vollständig abgelöst wurde. Das Gewebe wird in diesem Moment durch die Klemme fixiert, sobald diese geschlossen ist. Ein Zug zum Einreißen würde Blutungen verursachen.

(3) Verpassen Sie keine Artikel
Auslassung bedeutet, dass chirurgische Instrumente, meist Gaze und Pinzette, im Operationsfeld zurückgelassen werden. Dies ist ein absolutes Versehen. Daher darf die Operationswunde erst verschlossen werden, nachdem sichergestellt wurde, dass keine Instrumente mehr vorhanden sind. Ist ein Instrument für die Operation notwendig oder wird es vorübergehend in der Wunde verwendet, muss ein Teil davon sichtbar sein. Die Gaze wird üblicherweise an einem Ende mit einer Pinzette abgeklemmt, sodass die Pinzette nach außen zeigt. Manchmal wird die zugeschnittene Gaze an der Spitze der Pinzette befestigt.

(4) Sei nicht faul
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