1. Häufige intravenöse Punktionsstellen am Arm
1.1 Vena mediana cubiti
Lage: Befindet sich in der Ellenbeuge, wo die Vena basilica und die Vena cephalica zusammenlaufen.
Vorteile: Dank der einfachen Zugänglichkeit und der großen Größe ist es eine beliebte Wahl für Blutentnahmen und intravenöse Therapien.
Nachteile: Die Beugung des Arms kann zu Beschwerden führen und das Risiko einer Infiltration erhöhen.
1.2 Vena cephalica
Lage: Verläuft an der seitlichen Seite des Arms.
Vorteile: Groß und leicht zu ertasten, daher für verschiedene Gauge-Größen geeignet.
Nachteile: Kann bei übergewichtigen Patienten oder solchen mit großer Muskulatur schwierig sein.
1.3 Akzessorische Kopfvene
Lage: Äste der Vena cephalica.
Vorteile: Einfach einzusetzen und zu stabilisieren, geeignet für verschiedene Messstärken.
Nachteile: Keine nennenswerten.
1.4 Medianvene
Lage: Zweigt von der Handfläche ab und verläuft entlang der Innenseite des Unterarms.
Vorteile: Kann als alternativer Standort genutzt werden.
Nachteile: Kleinere und tiefere Punkte erfordern eine sorgfältige Technik, insbesondere bei Patienten mit erheblichem subkutanem Fettgewebe.
2. Grundsätze für die Auswahl von IV-Injektionsstellen
Bei der Wahl der Einstichstelle für die intravenöse Gabe sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:
Zugänglichkeit der Venen: Achten Sie auf Venen, die sichtbar und tastbar sind und keine Anzeichen von Schäden oder Sklerose aufweisen.
Behandlungsanforderungen: Art und Dauer der Infusionstherapie beeinflussen die Wahl der Punktionsstelle. Für Langzeitinfusionen oder reizende Medikamente werden größere Venen bevorzugt.
Patientenkomfort: Sprechen Sie mit dem Patienten, um seine Vorlieben und eventuelle Bedenken bezüglich der intravenösen Platzierung zu verstehen.
3. Techniken für eine erfolgreiche intravenöse Katheterisierung
3.1 Vorbereitung
Achten Sie auf ordnungsgemäße Händehygiene und die Verwendung steriler Instrumente.
Reinigen Sie die Einstichstelle mit einer antiseptischen Lösung und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie den Katheter einführen.
3.2 Einführen
Verwenden Sie eine Blutdruckmanschette, um die Venen zu erweitern, insbesondere bei Patienten mit niedrigem Blutdruck.
Führen Sie die Nadel in einem flachen Winkel ein und schieben Sie sie vor, bis ein Blutrückfluss zu beobachten ist.
3.3 Nachsorge nach dem Einsetzen
Fixieren Sie den intravenösen Katheter mit Klebeband und bringen Sie einen Verband zum Schutz der Einstichstelle an.
Achten Sie auf Anzeichen von Komplikationen wie Infiltration oder Phlebitis.
4. Wie kann man seine Fähigkeiten im Bereich der intravenösen Verabreichung verbessern?
Wie kann man seine Fähigkeiten in der Venenpunktion verbessern? Wie man so schön sagt: „Übung macht den Meister“, und wiederholtes Üben ist der einzige Weg, um sich mit der Punktion vertraut zu machen. Wir können mit Simulationshilfen üben, beispielsweise mit dem Venenpunktions-Übungsarm-Simulator . Dieser bietet ein nahezu realistisches Punktionserlebnis und hilft Anwendern, sich mit dem Gefühl des Nadeleinstichs in verschiedenen Winkeln und Tiefen vertraut zu machen.
5. Schlussfolgerung
Die Kenntnis der korrekten Punktionsstelle und wiederholtes Üben sind entscheidend für eine erfolgreiche intravenöse Verabreichung. Durch das Üben von Winkel, Tiefe und Technik der Nadelpunktion am simulierten Injektionsarm und die Kombination von Theorie und Praxis können wir intravenöse Injektionen bei einer Vielzahl von Patienten schnell und präzise durchführen.
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